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Wie schon in früheren Nachrichten mitgeteilt, wurde das große Massaker des 1. September in Ashraf von Khamenei selbst angeordnet und ausgeführt von Truppen unter dem Befehl Malikis in vollständiger Abstimmung mit der terroristischen Quds-Truppe. Der iranische Widerstand enthüllt weitere Einzelheiten des Vorfalls und verbindet damit die Forderung, daß ein internationales Untersuchungs-Komitee gebildet wird, damit dies ungeheure Verbrechen unparteiisch und gründlich untersucht wird und die Täter verfolgt und bestraft werden:


 

1 – Seit einiger Zeit schon war die Quds-Truppe von Khamenei mit der Planung dieses Massakers, das von der Regierung des Irak ausgeführt werden sollte, beauftragt. Nach dem Plan sollten alle Bewohner Ashrafs getötet bzw. als Geiseln genommen werden. Nach Abwurf chemischer Bomben auf Randgebiete von Damaskus und der zunehmenden Wahrscheinlichkeit eines gegen Syrien gerichteten Militärschlags der USA drängte Khamenei auf die Ausführung des Massaker-Plans.

 

2 – Am Dienstag, den 27. August reiste der Kommandeur der terroristischen Quds-Truppe Ghassem Solaymani eilig in den Irak und kam mit Maliki außerhalb der üblichen Dienststunden (um 22. 30 Uhr) zusammen. Bei diesem Treffen wurde die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs der USA auf Syrien sowie das Massaker, das in Ashraf verübt werden sollte, besprochen. An der Sitzung nahm auch Malikis Berater für die nationale Sicherheit Faleh Fayyaz teil. Solaymani und Maliki waren in bezug auf den Zeitpunkt des Überfalls auf Ashraf einig. Daher begannen nach Solaymanis Besuch praktische Schritte zur Ausführung des Überfalls, der bereits vorbereitet worden war.

 

3 – Um den Überfall vorzubereiten, wurde vorweg eine Gruppe von Geheimagenten des Amtes des irakischen Premierministers unter der Leitung von Haidar Azab in Ashraf stationiert. Haidar Azab ist wegen Beteiligung an zwei in Ashraf verübten Massakern (2009 bzw. 2011) vom Spanischen Nationalgericht vorgeladen worden. Unlängst wurde zur Stärkung der Gruppe Ahmed Khozair, ein weiterer an den Massakern in Ashraf beteiligter Verbrecher, dorthin gebracht.

 

4 – Einige Tage vor dem Massaker beschäftigte sich eine vier Mann starke Gruppe des Geheimdienstes unter Aufsicht von Haidar Azab mit der Erkundung des anzugreifenden Geländes. Besonders konzentrierten sie sich auf die nördliche Flanke Ashraf, auf die Böschung, von der aus man die Straße 100 überblicken kann – zwischen der Moschee von Ashraf und dem Tulpenplatz. Diese Leute trugen Masken, um weder von den Bewohnern noch von irakischen Soldaten identifiziert werden zu können. Der Überfall des 1. September wurde von dieser Stelle aus geleitet.

 

5 – Am Samstag, den 31. August um Mitternacht – sechs Stunden vor dem Überfall – kam Generalmajor Jamil Shemeri, der Kommandeur der Polizei von Diyala, nach Ashraf und begab sich ins Hauptquartier der schnellen Einsatztruppe der Polizei. Er unternahm die zum Beginn des Überfalls nötige Abstimmung mit Oberst Nahad, dem Kommandeur des in Ashraf stationierten Bataillons.

 

6 – Unter Aufsicht von General Jamil wurde von ein Uhr an die angreifende Truppe, die schon von Bagdad nach Ashraf gekommen war, in das Gebiet hinter der Böschung nördlich der Straße 100 gebracht. Dieser Transport wurde mit äußerster Geheimhaltung durchgeführt, um die Operation nicht zum Scheitern zu bringen.

 

7 – Die operierende Einheit gehörte zu den „Besonderen Einsatztruppen (SWAT)“; sie trug besondere Waffen mit kurzen Griffen. Außerdem war sie mit 9-mm-Handfeuerwaffen mit Schalldämpfung bewaffnet. Die Soldaten hatten außerdem Handschellen aus Metall bzw. Plastik. Es waren gut trainierte Henker; sie hatten sich auf diese Operation gut vorbereitet. Sie waren erfahren in Explosionen und Morden aus kurzer Entfernung.

 

8 – Die Angreifer waren sich der Tatsache bewußt, daß die Bewohner unbewaffnet waren. Sie eröffneten nach Betreten des Geländes das Feuer auf die meisten der Leute, die ihnen vor Augen kamen, und gaben Gnadenschüsse ab. Einige Leute wurden von ihnen in Handschellen abgeführt und an einer Stelle versammelt. Darnach wurden sie mit Maschinengewehren beschossen und mit Gnadenschüssen getötet.

 

9 – Die angreifende Truppe führte Plastikbomben mit Zeitzündern und verschiedene Granaten mit sich. Sie brachten viele Fahrzeuge, Behälter, Wassertanks und Türen zur Explosion. Während ihres Abzuges aus dem Gelände ließen sie viele Räume, einige Wohnwagen, Gabelstapler, Tankfahrzeuge und Kühlräume sowie acht Toyata-Geländewagen explodieren. In einige Räume und Fahrzeuge fielen Bomben, ohne zu explodieren.

 

10 – Bei der Vorbereitung auf diesen verbrecherischen Überfall hatte die Regierung des Irak – drei Wochen vor dem Angriff -  Wasser und Strom in Ashraf abgeschaltet. Sie wollte damit erreichen, daß die Bewohner sich in einem begrenzten Gelände versammelten, um Wasser und Strom zu sparen; damit wollten sie den Plan des Massakers vereinfachen. Doch umfassende internationale Proteste zwangen sie zum Nachgeben.

 

11 – Erklärungen, die irakische Sicherheitsbeamten, das IRGC und Stellen der irakischen Regierung am Sonntag nach dem blutigen Massaker abgaben, lassen keinen Zweifel daran aufkommen, daß höchste Stellen der irakischen Regierung an der Sache beteiligt waren und sich mit der terroristischen Quds-Truppe abstimmten. Am 1. September zitierte das Fernseh-Netzwerk CNN: „Zwei Beamte des irakischen Innenministeriums sagten dem CNN, Sicherheitskräfte griffen Camp Ashraf an, nachdem ihre Basis von Mörsern angegriffen worden sei. Die Beamten sagten, es hätten sich während des Angriffs Unfälle ereignet, doch könnten sie keine weiteren Einzelheiten nennen. ...“ An demselben Tag zitierte Reuters „zwei irakische Sicherheitsquellen“: „Die Armee und Spezialtruppen haben das Feuer auf die Bewohner eröffnet.“ Reuters fügte hinzu: „Diese Sicherheitskräfte ... waren der Meinung, die Bewohner seien nicht bewaffnet.“

 

12 – Am 1. September zitierte die Nachrichtenagentur des iranischen Geheimdienstministeriums Mehr nach der Kabinettsitzung den Geheimdienstminister: „Es besteht die Möglichkeit, daß in diesem Falle die Regierung des Irak zur Konfrontation mit den Terroristen gezwungen wurde, die in der Basis Ashraf lebten.“ Das IRGC schrieb in einer Erklärung: „Die tapferen Söhne der Iraker machten Mojahedin zu Märtyrern; in einer revolutionären Handlung übten sie historische Rache an der PMOI.“ Die neue Agentur der Quds-Truppe (Tasnim) schrieb: „Die populäre Bewegung der Kinder des Aufstands von Shabania“ habe die Verantwortung für den Überfall auf Ashraf übernommen.

 

Angesichts der oben mitgeteilten Tatsachen fordert der iranische Widerstand die Regierung der Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen, besonders den Sicherheitsrat, auf, eine internationale Untersuchungskommission einzusetzen, um die Täter dieses ungeheuren Verbrechens zu identifizieren und vor Gericht zu bringen, ohne daß die Regierung des Irak, die die Hauptschuld trägt, intervenieren könnte.

 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates des Iran

den 2. September 2013    

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