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Die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht, beschäftigt die Medien seit vielen Jahren. Ich halte die Frage für grundsätzlich falsch gestellt. Was „gehört“ zu einem Land, d. h. was geht alle in dem Land Lebenden an? Unser Land hat die Religionsfreiheit zu einem seiner Grundrechte. Damit verträgt es sich nicht, wenn ein Bürger dieses Landes sich auf das Christentum beruft als die Religion, die „zu Deutschland“ gehören soll und den Islam für „nicht zu Deutschland gehörig“ erklären will. Habe ich einen Moslem zum Mitbürger, gehört er doch wohl zu Deutschland. Seine Religion ist mir so wenig gleichgültig wie er selbst; aber wie er sie mir nicht zu meiner Religion machen kann, kann ich ihm nicht etwa das Christentum aufnötigen. Ein Land wird nicht mit einer Religion regiert, sondern auf Grund seiner Verfassung, in unserem Fall des Grundgesetzes.

 

Wenn man dies berücksichtigt, zeigt es sich als Unsinn, dass eine Religion besser oder höherstehend als andere sein soll, dass eine Religion die Menschenrechte durch seine Regeln verletzt und Mann und Frau anders behandelt, als ob es Menschen zweiter Klasse gäbe. Eine Religion, die versucht andere Menschen zu zwingen, sich an ihre Regeln zu halten, eine Religion, die den Individualismus nicht erlaubt, ist eine Religion, die den Terror rechtfertigt. Diese darf nicht zu einem Land gehören. Ob sie Islam heißt oder anders, ist egal. Die meisten Opfer des radikalen Islam sind die Moslems selbst. Man fragt sich, kann Zwang eine Methode sein, die Menschen Gott näher zu bringen? Bestimmt nicht! Meiner Ansicht nach können die Regeln der Religion nicht dieselben bleiben, die sie vor 1000 Jahren waren. Im Islam, wie ich ihn kenne, gibt es unfeste Wahrheiten, die mit der Zeit geändert werden können. Und feste Wahrheiten gibt es nur sehr wenige. Bei den Sunniten sind es die folgenden drei: Es lebt ein Gott. Es wird der Tag der Aufstehung kommen. Mohammad war Gottes Prophet. Schiiten erkennen diese drei Wahrheiten ebenfalls an und neben ihnen noch zwei: Es gibt Imame. (Sie haben die Religion an ihre Zeit angepasst.) Gott ist gerecht.

Aber diese Sätze gehören in den Islam und haben nichts damit zu tun, wie ein Land regiert wird.

Mohammad (Hamid) Moshiri

Vorsitzender des Forums für  Toleranz und Menschenrechte e.V.

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