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Finger_pointing

Der Artikel von Herrn Josh Rogin auf der Website von „Foreign Policy“ vom 8. März 2012 enthält „interessante“  Punkte: darüber könnten selbst die Hühner lachen, von den Menschen abgesehen, denen Gott  das Gehirn zu rationalem Denken geschenkt hat.

Rogin schreibt in seinem Artikel: Die gekauften Unterstützer der Volksmojahedin in den USA verhindern die internationalen Bemühungen zur Lösung des Problems in Ashraf.“

Er lobt in seinem Artikel die Arbeit von Martin Kobler, die bisher zu der Umsiedlung von 800 Personen vom Camp Ashraf ins Camp Liberty geführt hat, und behauptet, dass die Bewohner von Ashraf im Verdacht stünden, bewaffnet zu sein.

Weiter schreibt er: „In den letzten Wochen haben ehemalige US-Politiker und Offizielle, von denen viele gestehen, von den Volksmojahedin bezahlt worden zu sein, den Vereinten Nationen und der US-Regierung vorgeworfen, diese Gruppe gezwungen zu haben, gegen ihren Willen in einem für Menschen unvorstellbaren Zustand im Camp Liberty zu leben. Die US-Behörden sagen aber, diese Behauptung sei ebenso falsch wie unnützlich.“

Ein verantwortlicher Offizieller in der Obama-Administration, der  an dieser Sache arbeitet, sagte, dass es in der Tat die Organisation der Volksmojahedin sei, die im wahrsten Sinne des Wortes das Camp Liberty in einen Mülleimer verwandelt habe.

Ein UN-Mitarbeiter habe berichtet, dass die Mitglieder der Volksmojahedin im Camp Liberty Sabotage begingen, um den Zustand des Camps schlimmer darzustellen, als er sei.

Am Ende des Artikels greift Rogin die Unterstützer der Volksmojahedin in den USA an, indem er behauptet, sie gäben den Volksmojahedin falsche Empfehlungen.

Noch lächerlicher scheinen die Äußerungen jenes verantwortlichen Offiziellen in der Obama-Administration zu sein. Dieser, der weder seinen Namen noch seine Stellung preisgeben möchte, informiert  - protestierend gegen die Volksmojahedin - Herrn Rogin über die Situation der sich in „ paradiesischer Freiheit“ (Camp Liberty) befindenden Mitglieder der Organisation der Volksmojahedin. Nun ist nicht klar, warum dieser „verantwortliche Offizielle“ nicht bereit ist, seinen Namen zu nennen! Etwa, weil er keine Verantwortung für seine Äußerungen und falschen Vorwürfe übernehmen möchte? Oder weil es auf der Kampfszene für Demokratie und Gerechtigkeit für diesen „verantwortlichen Offiziellen“  nur  einen Herausforderer (den verantwortlichen Offiziellen der Obama- Administration) und ein hörendes Ohr (das Ohr von Herrn Rogin) gibt?

Bei dieser Logik ist es erlaubt, jeden Unfug zu erzählen, zu registrieren und zu verbreiten.

Die „verantwortlichen Offiziellen“ ignorieren immer noch das Urteil des Gerichts von Oklahoma, das das US-Außenministerium verpflichtet, die Einstufung der Volksmojahedin als Terrororganisation zu überprüfen.

Erst nach der zweiten Eilklage der Anwälte der Volksmojahedin und der darauf folgenden Bestätigung des Gerichts, das von der „verantwortlichen Regierung“ bis zum 26. März eine Stellungnahme verlangt, und  schließlich nach einer Welle internationaler Unterstützung für die Bewohner vom Camp Ashraf und die „Gefangenen des Paradieses Liberty“, die von den Schikanen und unerträglichen Umständen im „Paradies Liberty“ berichten, fällt nun dem „verantwortlichen Offiziellen“ ein, dass es die Bewohner selbst seien, die im Camp ein Chaos anrichten, um seinen Zustand als unbewohnbar darzustellen.

Herr Rogin hat bewusst vergessen, zu sagen, dass dieser Ort nicht einmal das Minimum an Standards hat, wie sie in Gefängnissen vorhanden sind. Dieser Ort hat kein Wasser; das gesamte Areal (oder muss man lieber sagen: ‚manche Bereiche’, damit der „verantwortliche Offizielle“ uns nicht  vorwirft, übertrieben zu haben) ist vom Abwasser überflutet.

Was sagt aber Herr Rogin zu der massiven Polizeipräsenz in einem so begrenzten Raum? Was sagt er zu den starken Abhörgeräten und den Kameras, die das Privatleben der Bewohner überwachen und nicht einmal die Kranken und die Aufenthaltsräume von Frauen davon verschont bleiben?

Und wenn man nichts zu verbergen hat, warum werden nicht andere ins „Paradies Liberty“ zugelassen, außer den „gefangen gehaltenen Bewohnern“? Nicht einmal die Anwälte der Bewohner und eine Delegation der US-Senatoren wurden und werden zugelassen; keine Reporter, keine Freunde und keine Verwandte… Wovor hat denn die irakische Regierung Angst? Wer ist hier schuld? Derjenige, der keinen Besuch zulässt oder die, die eingesperrt sind?

Es ist abscheulich, wenn Herr Rogin die Proteste der US-Politiker und Persönlichkeiten gegen diese furchtbaren Zustand in Frage stellt. Warum soll das wachsame Gewissen in den USA die „verantwortliche R egierung“ wegen der Ignoranz des Urteils des eigenen Gerichts nicht zur Rechenschaft ziehen? In den Augen Rogins ist es ein Vergehen, zu fragen: Warum haben die USA die Menschen im Stich gelassen und sie ihren Feinden überlassen, obwohl sie ihnen nach der Entwaffnung Schutz versprochen hatten? Warum werden diejenigen, die gegen diese Ungerechtigkeit protestieren, als Söldner und „gekaufte Personen“ bezeichnet?

Wenn der Einsatz für die Menschenrechte und den Schutz der moralischen Prinzipien einer Nation sowie die Achtung des Lebens und Eigentums jener Menschen, denen die US-Regierung Schutz versprochen hatte, Söldnertum genannt wird, dann müssen die zuständigen Behörden ein neues Lexikon geschrieben haben, von dem  der Rest der Weltgemeinschaft noch nicht erfahren hat. Anscheinend verwenden aber viele dieser „verantwortlichen Offiziellen der Regierung“ dies neue Lexikon!

Wo bleiben dann die menschlichen Werte, hervorgerufen durch die Unabhängigkeitsbewegung der Amerikaner? Und die politischen Prinzipien, auf die sich jede Regierung (auch die hier verantwortliche) verpflichten muss? Es scheint dem „unbekannten verantwortlichen Offiziellen“ wichtiger zu sein, sich seiner Verantwortung für das Schicksal und Leben der Ashraf- Bewohner zu entziehen, als Begriffe substanzlos darzustellen. Denn er behauptet, dass einige der Ashraf- Bewohner bewaffnet seien! Das ist absurd, denn nicht nur die US-Armee, sondern auch die Regierung Al- Malikis haben einzelne Personen und Ashraf Zentimeter für Zentimeter durchsucht und dabei nichts, aber auch gar nichts gefunden.

Dieser Artikel ist voll von Unwahrheiten und falschen und unmenschlichen Vorwürfen. Scheinbar sucht der „verantwortliche Offizielle“ der Obama- Administration jemanden, der wie sich ein Schaf enthaupten lässt, damit nach seinem Tod der „verantwortliche Offizielle“ sagen kann: „Das war ein gutes Schaf und ließ sich ganz einfach und ‚demokratisch’ schlachten.“

Und die Aufgabe des „verantwortlichen Reporters“ sollte sein, dies zu rechtfertigen.

Anstelle dieses Geredes und dieser haltlosen Vorwürfe wäre es besser, dass die verantwortlichen Behörden der Obama-Regierung sich ihrer Verantwortung für die schutzlosen Bewohner von Ashraf und Liberty stellen und erklären, wie diese Opfer ihren Tätern ausgesetzt worden sind. Es wäre für sie besser, über ihre Versäumnisse zu sprechen.

Mohammad Moshiri

Dichter und Schriftsteller

www.diezeitbruecke.de

16. März 12

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