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Es gab die  Zeiten, in denen die Weltpolitik in Berlin entschieden wurde. Die Welt wurde geteilt zwischen den beiden Supermächten. Seit Zusammenbruch des Ostblocks hatte man geglaubt, dass die Welt doch ein Stück freier geworden sei. Man hat von mehr Frieden unter den Völkern und mehr Freiheit für die Menschen geträumt. Bald stellte sich einen neuen Problem.  Ein hässliches Gesicht hat sich gezeigt. Das Gesicht des Terrors im  Namen der  Religion. Die einzige Supermacht USA hat ein strategischen Fehler begangen. Der Golfkrieg war strategisch ein geschenkter  goldenen Teller für die Fundamentalisten unter den Völkern des Nahen Ostens. Die Gefahr war der Fundamentalismus  in der Region, aber man wollte unter einem erfundenen Vorwand, der sich später auch als Irrtum erwies, gegen Massenvernichtungswaffen im Irak und gegen Saddam Hussein vorgehen. Die Welt war dagegen, doch die größten Demos der Geschichte gegen diesen Krieg konnten ihn nicht stoppen, und es geschah, was nicht vernünftig war. Heute sieht man nach mehr als 7 Jahren wie diese Großmacht ohnmächtig im Irak handelt und wie das Regime der Mullahs sich viele Hoffungen macht. Dass die Fundamentalisten nicht aller Völker für sich gewinnen können, liegt daran, dass sie wirklich nicht in diese Zeit passen  und nicht daran, dass man dieses Problem gut    bekämpft hätte.

Heute ist Bagdad der gemeinsame Schauplatz aller politischen Auseinandersetzungen in Nahost geworden.

Hier ist Schauplatz der Kämpfe um den Irak unter Kontorolle  zu bringen. Die Wahl im März hat ein sehr starkes Zeichen an die Mullahs gesendet, dass das Volk im Irak den  Mullah- Freunden  das Land nicht schenken will. Die demokratischen und antifundamentalistischen  Gruppe haben gewonnen.     Das war sehr unerwartet für die Mullahs im Iran. Sie waren sicher, dass Sie wie im Iran der Wahl im Irak auch mit Ihren Freunden in irakischen Regierung und mit "fliegenden Wahlzetteln" zu Gunsten der Freunde gewinnen können, aber  das Ergebnis war nicht so, wie sie erwartet hatten.  Die Sunniten unter Führung  Saudi Arabiens haben diesmal das Feld nicht leer gelassen. Sie haben stark mitgespielt. Die Kalife in den Golfstaaten wissen wohl, dass das Thema der Sicherheit in ihrem Land in den Straßen von Bagdad entschieden wird  und was im Irak passiert,  kann sich schnell in anderen arabischen Länder  wiederholen. Oftmals haben auch die   Funktionäre des Mullahslandes  betont, dass das Schicksal des Regimes  in den Straßen von Bagdad entschieden wird.  Amerika will den Irak schnell verlassen. Sie wollen aber "sauber" das Land verlassen und das ist wieder eine falsche Politik. Mit einem neuen Irrtum kann man die alten nicht wieder gut machen.   Für Europäer ist der Irak auch  sehr wichtig, weil die Region  für  ihre Energiequellen eine lebenswichtige Rolle spielt. Heute kann man dann wohl  über "berlinisch Bagdad" sprechen.

 

M.Moshiri

Berlin, 10.05.2010

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