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Die UN Hilfsmission für den Irak (UNAMI) hat zum ersten Mal und als einzige internationale Organisation Zugang zum Camp Ashraf nach dem jüngsten blutigen Massaker gefunden. Daraufhin hat UNAMI ersten Bericht erstellt

Übersetzung in Deutsch:

 

Presseerklärung der UNAMI, d. 3. September 2013

UNAMI Delegation besucht Camp Ashraf, um die Situation nach Berichten über Massaker zu beurteilen

Bagdad, d. 3. September 2013. – 24 Stunden nach dem tragischen Vorfall, der sich in Camp Ashraf ereignete, stattete eine UNAMI-Delegation unter Führung Herrn Gyorgy Busztins, des Stellvertretenden Sonderbeauftragten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen (DSRSG), und unter Beteiligung des Leiters der Ressorts für Menschenrechte und medizinische Versorgung dem Lager einen Besuch ab. Dort sprachen sie mit den überlebenden Besuchern und dem Kommandeur der Polizei der Provinz Diyala in getrennten Zusammenkünften.

Innerhalb des Lagers untersuchte die Delegation die sterblichen Überreste der 52 Getöteten in einer behelfsmäßigen Leichenhalle. Alle Getöteten hatten augenscheinlich Gewehrschüsse erlitten, die meisten von ihnen in den Kopf und in den Oberkörper. Etlichen waren die Hände gefesselt worden. Die Delegation besichtigte auch mehrere beschädigte Gebäude, von denen eins ausgebrannt war, und den Besuchern wurden zahlreiche Explosivkörper gezeigt.

Es wurde der Delegation von den Bewohnern des Lagers mitgeteilt, dass sieben Personen noch immer vermisst wurden.

Nachdem die UNAMI zwischen den irakischen Behörden und den Bewohnern des Lagers vermittelt hatte, erklärten die letzteren sich damit einverstanden, dass irakische Krankenwagen die Leichen der Getöteten in die Leichenhalle von Baquba brächten. Der Leiter des Menschenrechtsbüros und andere Mitglieder der Delegation blieben zur weiteren Beobachtung in Camp Ashraf.

Eine frühere Erklärung bekräftigend, drückte der UN-Gesandte seine Empörung über das Töten von Bewohnern des Lagers aus. Herr Busztin nahm eine von der Regierung des Irak abgegebene Erklärung zur Kenntnis, wonach sie eine eigene Untersuchung der tragischen Vorfälle eingeleitet habe und in der sie ihre Verantwortung für die Sicherheit der Bewohner des Lagers anerkennt. „Ich fordere die irakische Regierung auf sicherzustellen, dass unverzüglich eine gründliche, unparteiische und transparente Untersuchung dieses abscheulichen Verbrechens durchgeführt wird und dass ihre Ergebnisse veröffentlicht werden“, sagte er.

Er hob hervor, die Situation sei äußerst schwankend, da Camp Ashraf seinen Bewohnern nicht die angemessene Sicherheit biete, und betonte: „Bis die Bewohner der Lager in Sicherheit gebracht sind, muss alles getan werden, um ihr Leben zu schützen.“ -

 

 

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