busundtaxiphoenix30.de

13302 Berlin
info@busundtaxiphoenix30.de
Tel: 0 30 / 40 05 81 99
Fax: 0 30 / 40 05 81 59

busundtaxiphoenix30.de

Besucherzähler

Insgesamt281690

Aktuell sind 20 Gäste und keine Mitglieder online

Mittwoch, der 30.Oktober war für die Mitglieder der Deutsch-Exiliranischen Gesellschaft in Berlin ein besonderer Tag. Am Platz des 18. März saßen viele Frauen auf dem Boden. Es war kalt. Die Männer standen hinter den Frauen. Die Gesichter sahen geschwächt aus, aber sehr entschlossen. Wer ist diese Gruppe am Brandenburger Tor? Es sind Angehörige und Freunde von fast 3000 Bewohnern von Camp „Liberty“ im Irak!! Sie wollen ein Massaker an ihren lieben Familienangehörigen und Freunden verhindern. Sie setzen sich für sieben entführte Geiseln (sechs Frauen und einen Mann) ein.

 

Die Bewohner von Camp Liberty sind Mitglieder der iranischen Opposition, die seit mehr als 25 Jahren im Irak (Nachbarland des Iran) in Camp Ashraf gelebt hatten. Seit 2003, als Amerikaner den Irak angriffen, sind sie ständig unterdrückt. Die Amerikaner haben diese Menschen im Jahr 2004 als geschützte Personen unter der Vierten Genfer Konvention anerkannt und ihnen Schutz garantiert, da sie am Irakkrieg nicht beteiligt waren. Als Maleki, ein Freund der Mullahs, Premierminister des Irak wurde, war es sein Ziel, die Bewohner von Camp Ashraf zu vernichten. Dieses Ziel hatten die Mullahs ihm gesetzt. 2009 übergaben die Amerikaner den Schutz der Bewohner von Camp Ashraf an die irakische Regierung. Damit begann die Phase der Tötung der Bewohner. Fünmal wurden sie durch irakische Soldaten angegriffen. Mehr als 100 von ihnen wurden getötet und 1000 schwer verletzt. Inzwischen sind sie zwangsweise nach Camp Liberty umgesiedelt worden. Dieses Camp ist wie ein schlimmes Gefängnis. 100 Menschen waren noch in Camp Ashraf geblieben, um das Eigentum der Bewohner zu verkaufen.

Am 1. September 2013 wurden diese 100 Bewohner angegriffen und 52 Menschen wurden im Stil einer Hinrichtung getötet. Sieben von ihnen wurden entführt, darunter sechs Frauen.

Seit dem 1. September stehen die Familienangehörigen und Freunde der Bewohner von Camp Liberty in Berlin wie 2000 Bewohner von Camp Liberty im Hungerstreik, um sich für die Freilassung der sieben Geiseln und den Schutz der 3000 Bewohner von Camp Liberty einzusetzen.

Sie forden die US-Regierung auf, sich an ihre Pflichten den Bewohnern von Camp Liberty gegenüber zu halten und sich bei ihrem Verbündeten Irak für die Freilassung der Geiseln einzusetzen.

Auch die Bundesregierung muss sich einschalten. 300 Bewohner hatten bereits früher politisches Asyl in Deutschland. Deutschland ist einer der besten Partner der irakischen Regierung.

Die Hungerstreikenden am Brandenburger Tor wollen ihren Streik so lange fortsetzen, bis die Geiseln frei werden.

M.Moshiri

Joomla Templates by Joomla51.com