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Von: Mehrdad Harsini 

05.09.2013

Am 01.September 2013 haben die irakischen Sondereinheiten das Camp Ashraf, die Heimstätte der iranischen Dissidenten im Irak,  angegriffen und dadurch 52 unter dem 4- Genfer Abkommen stehende Bewohner zum Teil durch gezielte Kopfschüsse exekutiert.  Bei der Nacht und Nebelaktion wurde ebenfalls die Klinik des Camps getürmt und deren Patienten desgleichen auf den Krankenbetten erschossen. Sieben weitere Personen wurden bei der Terroraktion verschleppt, deren Verbleib noch ungewiss ist.

 

Alle Indizien sprechen davon, dass die Hinrichtung von Zivilisten im Camp Ashraf im Einklang mit den iranischen Machthabern und deren terroristischen „Gods Korps“ steht. Der Chef dieser Terrororganisation, die in den gesamten Nahen Osten aktiv ist,  hat  nach der Bluttat in der Erklärung, die vor dem iranischen Expertenrat verlesen wurde,  ein  umfassendes Geständnis für dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit abgeliefert.  

Dieser Terrorakt ist der zweite Angriff auf iranischen Dissidenten nach der Ernennung von Rohani als Präsidenten des Mullah Regimes. 

Vor der Bluttat wurde das Camp Ashraf für über drei Wochen von der Welt abgeschnitten. Die Wasser- Strom und Lebensmittelversorgungen wurden eingestellt. Alle Indizien haben von einer bevorstehenden Tragödie gesprochen. Trotz zahlreicher Warnungen und Hinweisen  an internationale Gemeinschaft, an die UNO und die USA hat man nichts unternommen. Diese Untätigkeit der internationalen Weltgemeinschaft und insbesondere der USA, die bereits im 2003 mit den Bewohnern ein „Schutz- und Sicherheitsabkommen“ unterzeichnet hatten,  wurde von iranischen Machthabern und deren terroristischen  langer Arm im Irak  nun quittiert. 
Das neuste Massaker an unbewaffneten und schutzlosen Menschen in Ashraf belegt die Tatsache, dass  wegen der Defizit einer entschlossener Politik zum Schutz der Bewohner- und wegen der nicht bereits zustande gekommene Untersuchungskommission zur Klärung von vergangenen Massakern  in den beiden Camps Ashraf und Liberty,  52 Bewohner für das Desinteresse der betroffenen und der zuständigen Parteien  mit ihrem Leben begleichen müssen. Nach Angaben befinden sich unter den Opfern 5 Asylberechtigte aus Deutschland, dafür  die deutsche Außenpolitik ernsthaft in dieser humanitären Angelegenheit gefragt ist!

Die bereits veröffentlichen Film- und Bildaufnahmen der Ermordung von Bewohnern aus Ashraf deuten darauf hin, dass  ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit am 01. September 2013 stattgefunden hat. Daher ist es  die höchste Zeit dafür, dass eine unabhängige und unparteiische Untersuchung  in die Wege geleitet wird. Es ist genauso notwendig, dass  Bundesregierung alles daran setzt,  um ein weiteres Massaker zu verhindern- und die Verantwortlichen vor einer internationalen Tribunal zu stellen. Des Weiteren ist das Involvieren des UN  Generalsekretärs und das US Außenministerium notwendig, weil sie die volle Verantwortung für den Schutz der weiteren Bewohner in den Camps Ashraf und Liberty tragen.   

Die Weltgemeinschaft muss alles daran setzen, dass die Geiseln unversehrt zur ihrer Heimstätte zurückkehren. Des Weiteren ist die Stationierung der UN Blauhelm Soldaten zur Verhinderung weitere Massaker an den Camps Ashraf und Liberty dringend erforderlich

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