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In der Erklärung von UNAMI am 31. Januar heißt es:“ Die Infrastruktur der Anlage Camp Liberty liegt im Rahmen der internationalen Menschenrechtsstandards, wie es das MoU vorschreibt.“ Ein technischer Bericht einer Experten für Unterkunft vom 30. Januar, der die Grundlage für die Erklärung von UNAMI war, bestätigt, dass „das Camp in der Lage ist, 5500 Personen aufzunehmen.“ Die Erklärung von UNAMI läßt schließen, dass die UNHCR die Bedingungen von Camp Liberty überprüft hat, doch am 1.Februar hieß es bereits, das Camp sei „provisorisch“ und die UNHCR habe „nur bei der technischen Verbesserung der Infrastruktur des Camps beraten.“

 

 

Nach der Ankunft der 397 Bewohner von Ashraf in Liberty ist deutlich, dass der Bericht des Experten für Unterkunft absolut unrealistisch ist. Das Camp verfehlt nicht nur menschenrechtliche Standards, seine Infrastruktur unterschreitet die humanitären Standards. Die folgenden Fakten und beigelegten Fotos, die von Berichten der Bewohner in Liberty stammen, zeigen die aktuelle Situation im Camp.

Technische und hygienische Situation in Camp Liberty

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  1. Die Versorgung von Wasser ist höchst problematisch. Das Volumen, dass den Bewohnern pro Tag zur Verfügung steht, sind gerade einmal 120.000 Liter. Aufgrund des extrem schmutzigen und dreckigen Zustandes der Baracken und der Toiletten, brauchen die Bewohner mehr Wasser pro Tag. Wasserlieferungen über Tanker mit einigen Tausend Litern Wasser erweisen sich als zu schwierig. Am Ende mußten sie Wasserflaschen nehmen, um die Räumlichkeiten zu säubern.
  2. Gut die Hälfte des Camps hat keine Elektrizität. Die Kapazität der vorhandenen zwei Generatoren ist viel zu gering. Es gibt einen weiteren Generator in der Nähe der Essenshalle, aber die irakischen Polizisten vor Ort haben eine Herausgabe des Generators verweigert. Vor dem Abzug der US Truppen wurde das Camp von der nationalen Energieversorgung mit Strom versorgt und es gab einen 11 Kilowatt Transformator. Dieser wurde nach der Übergabe des Camps an den Irak gestohlen.
  3. Das Camp ist in einem jammervollen hygienischen Zustand. Die Abdeckung der Jauchegrube wird von den irakischen Polizisten benutzt und die Grube befindet sich inmitten des Gebietes, wo die Bewohner leben. Es ist eine sehr verschmutzte Region und es ist mit ernsthaften Gesundheitsproblemen der Menschen zu rechnen.
  4. Die Jauchegrube muss mehrere Male am Tag geleert werden, um Verunreinigungen zu verhindern, doch die irakischen Polizisten haben, weil es sich um ein US System handelt, keine nötigen Geräte für die Reinigung.
  5. Die meisten Toiletten sind kaputt und unbenutzbar. Viele von ihnen haben kein Wasser oder die Wasserrohre sind außer Betrieb.
  6. Im Gegensatz zu den Fotos, die UNAMI gezeigt wurden, besitzt Liberty in keinerlei Hinsicht die Erfüllung der minimalen Standards.

Human rights situation at the camp (Camp Liberty = A prison)

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  1. Die Polizei im Camp ist dermaßen präsent, dass das Leben der Menschen unter ständiger Beobachtung und Kontrolle steht und die Bewohner quasi keinerlei Privatleben haben.
  2. Bei einem Treffen vom 6. Februar unter Anwesenheit von György Busztin, dem stellvertretenden Sonderbeauftragten des Generalsekretärs und George Bakoos, einem Vertreter der irakischen Regierung, wurde gesagt, dass sich keine Polizei im Camp befindet. Bei einem Treffen am 12. Februar sagte der selbe Vertreter, dass sich die Polizei nur an dem Eingang zu Camp Liberty befindet.
  3. Es gibt Polizeistationen am Nordtor und am Südtor, sowie an der Nordostseite von Camp Liberty, in jeder sitzen fünf bewaffnete irakische Soldaten. Des weiteren gibt es einen Kontrollpunkt am Eingang zur Essenshalle, wo drei bewaffnete Polizisten sitzen.

An mehreren Punkten des Camps stehen Überwachungskamenras, die alle Aktivitäten im Camp überwachen. Alleine auf der Westflanke von Sektion 1 in Camp Liberty gibt es sieben Kameras. Ohne Zweifel werden die Bänder an das faschistoide Regime im Iran durch die irakische Regierung übermittelt und sind damit eine weiteres Sicherheitsrisiko für die Bewohner und ihre Familien. Außerdem lassen die Kameras


 

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