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Foto aus Arschiw

Am ersten Jahrestag der Erhebung vom 14. Februar versammelten sich Menschen auf Plätzen der Innenstadt und in Hauptstraßen Teherans. Sie riefen: »Nieder mit dem Diktator!« Sie erhoben sich in Solidarität mit den Erhebungen in der Region und mit dem Arabischen Frühling.

Der Azadi-Platz (Freiheitsplatz), der Vali-Asr-Platz mit der gleichnamigen Straße, Narmak’s Haft Howz, der Imam-Hossein-Platz, Straßen, die zur Universität Teheran führen, Takht-e-Tavoos, der Vanak-Platz, die Universitätskreuzung, die Eskandari-Straße, Nord-Khosh und Ekbatan gehörten zu diesen Stellen. Gestern Abend protestierten die Menschen in Teheran, indem sie von den Dächern herabriefen: »Allah-o-Akbar!« und »Nieder mit dem Diktator!«

Am Dienstag begannen die Proteste um 15:00 Uhr und führten zu Konfrontationen und Auseinandersetzungen mit Unterdrückungskräften, die durch verschiedene Straßen und von mehreren Stationen kamen. Die Proteste wurden nach Einbruch der Dunkelheit heftiger. Die Unterdrückungskräfte schlugen auf die Demonstranten ein und warfen Tränengas, um sie zu zerstreuen. An vielen Stellen, so an der Universitätskreuzung, in der Vali-Asr-Straße mit ihrer Kreuzung, in der Eskanadari-Straße, in Navvab, Haft Howz, Ekbatan, Jamal Zadeh, Narmak, Vahidie, Taslihat, Damavand, auf dem Haft-e-Tir-Platz, dem Enqelab-Platz, in Shahr Ara und Khosh wurden Frauen und Jugendliche festgenommen und von Sicherheitskräften zu unbekannten Orten gebracht.

Das sterbende Regime der Mullahs ergriff in der Furcht vor Protesten des Volkes äußerst unterdrückerische Maßnahmen, um heute die Bildung eines Demonstrationszuges zu unterbinden. Die letzten Kommandos wurden am 13. Februar vom Kommandeur des so genannten Mohammad-Corps erlassen, der für die Sicherheit Teherans zuständig ist; die Kommandos ergingen an den Kommandeur der Mohammad-Brigade, die zu seinem Corps gehört. Zu den heute angewandten Unterdrückungsmaßnahmen gehörten die folgenden:

•    volle Alarmierung der Polizei und der Einheiten gegen öffentliche Unruhe

•    Stationierung von Sonderkräften gegen öffentliche Unruhe und Beamten in Zivil im Daneshjou-Park, im Arbeitsministerium in der Azadi-Straße und an allen zentralen Stellen, besonders in der Enqelab- und der Azadi-Straße

•    breiter Einsatz der Bassij-Miliz und von Motorradfahrern in Zivil, womit Angst erzeugt und die Demonstranten eingeschüchtert werden sollten

•    das Kappen von Mobiltelefon- und Internetverbindungen

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